Wer zu schnell startet, zahlt später. Erfahrene Bergwanderer kennen dieses Prinzip aus dem Effeff: ein gleichmäßiger, fast unterfordernder Rhythmus zu Beginn zahlt sich nach zwei Stunden aus. Der Körper lernt, mit weniger Sauerstoff zu haushalten, die Schritte werden kürzer, aber effizienter. Es ist eine stille Verhandlung zwischen Wille und Lunge – und meistens gewinnt die Lunge.